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Blechmarkierung

Die Blechmarkierung gibt Aufschluss über das Verhalten von Blechen bei der Umformung. Der Grad der Beanspruchung durch Dehnung oder Stauchung in Richtung und Größe ist am Bild der mitverformten Blechmarkierung gut zu erkennen.


Das Aufnehmen einer Grenzformänderungskurve (FLC) erfolgt durch das Markieren der Bleche vor der Umformung mit Kreis- oder Liniennetzen. Im Verlauf der Belastung des Blechs verformen sich die aufgebrachten Kreise zu Ellipsen, deren Hauptachsen die Dehnungen an der Bauteiloberfläche in Haupt- und Nebenrichtung darstellen. Die Auswertung erfolgt entweder von Hand, mit Lupe, Mikroskop und biegsamen Messstreifen, oder durch optische Messsystem, was deutlich besser den heutigen Anforderungen in Bezug auf die Genauigkeit, Reproduzierbarkeit und Effizienz entspricht.

 

Produktbeispiel:

Blechmarkierungsgerät, Modell 190

Die mit einem ERICHSEN-Blechmarkierungsgerät, Modell 190, vorbereiteten Proben aller Eisen und NE-Metalle geben bei der nachfolgenden Blechprüfung Aufschluss über ihr Umformverhalten. Das auf das Werkstück elektro-chemisch aufgetragene Messnetz zeigt in jedem Bereich seiner Umformung den Materialfluss nach Richtung und Größe an. So ist der Grad der Beanspruchung durch Dehnung oder Stauchung am Bild der mitverformten Messnetze zu erkennen und zahlenmäßig zu bestimmen.