Haft- und Schlagfestigkeit, Elastizität

Die Haftfestigkeit eines Beschichtungsmaterials ist von entscheidender Wichtigkeit für die Aufrechterhaltung der gewünschten Eigenschaften, die sich meist unter den Hauptfunktionen Schutz und Dekoration, zusammenfassen lassen. Manchmal sind sie separat von Bedeutung, oft gemeinsam. Eine weit verbreitete Prüfung der Haftfestigkeit ist der Gitterschnitt, dieser kann manuell (Modellreihe 295) oder aber auch automatisch (Modellreihe 430 P) durchgeführt werden. Je nach Kraftaufwand können bei der manuellen Prüfung die Schneiden unterschiedlich tief in das Substrat eindringen. Die automatischen Prüfgeräte (Modelle 430 P) arbeiten mit konstanter Krafteinwirkung, die Vergleichbarkeit und Wiederholbarkeit der Prüfungen ist bei den automatischen Prüfgeräten damit gegeben. Eine weitere typische Messmethode der Haftfestigkeitsprüfung ist der Abreissversuch (Modellreihe 525). Für Beschichtungsmaterialien ist es mindestens im Rahmen ihrer Schutzfunktion notwendig, dem Einfluss potentiell schädigender mechanischer Einflüsse so gut wie nötig / möglich zu widerstehen. Der Begriff der Schlagfestigkeit bezieht sich auf punktuell einwirkende kinetische Energie und deren Einfluss auf die Haltbarkeit der Beschichtung. Ein Beschichtungsmaterial sollte die Verformungen des Substrates nach Möglichkeit begleiten ohne dass es zu Rissen und/oder zum Haftverlust kommt. Eine Verformung kann im Rahmen eines bewusst veranlassten, gewünscht formgebenden manuellen oder maschinellen Prozesses geschehen, oder bereits durch temperaturbedingtes Ausdehnen/Zusammenziehen gegeben sein. In allen diesen Bereichen sorgt im Idealfall eine individuell angemessene elastische Eigenschaft des Beschichtungsmaterials, die Elastizität, für eine in gewissem Rahmen formunabhängige, gleichbleibend ausreichend gute Haftung auf dem Substrat.

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