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Probenvorbereitung

Ritzstifte, Ritzstichel und Ritzgeräte zur definierten Probenvorbereitung für Korrosionsprüfungen.

 

Es ist ein übliches Verfahren, beschichtete Prüfbleche bei Korrosionsprüfungen durch Aufbringen verschiedener linearer Durchritzspuren in senkrechter, waagerechter sowie in sich kreuzender Form so zu präparieren, dass der Widerstand des Beschichtungssystems gegen Unterrostung geprüft werden kann. Hierbei wird neben dem Einsatz einer Prüfspitze nach "van Laar" als Ritzwerkzeug, häufig auch eine Prüfspitze nach "Clemen" als Ritzwerkzeug (im Lieferumfang) vorgeschrieben. Auch eine Einzelprüfspitze für Gitterschnittprüfungen kommt gelegentlich zur Anwendung. Je nach vom Anwender zu erfüllender Vorgabe stellen diese als Ritzwerkzeuge zu verwendenden Prüfspitzen geeignete Werkzeuge zur Herstellung definierter Ritzverletzungen an Anstrichen/Beschichtungen bei beschleunigten Korrosionsversuchen, wie Schwitzwasser-, Gaskorrosions-, Salznebel-, Dauertauch- oder Wechseltauchversuchen, Kurzbewitterungsprüfungen, usw. dar.

Produktbeispiele:

Ritzstift nach van Laar, Modell 426

Es ist ein bekanntes Verfahren, Prüfbleche bei Korrosionsversuchen durch Einritzen eines sogenannten Andreaskreuzes zu präparieren, sodass der Widerstand des Anstrichsystems gegen Unterrostung geprüft werden kann. Der Ritzstichel nach van Laar stellt ein geeignetes Werkzeug zur Herstellung definierter Ritzverletzungen an Anstrichoberflächen bei beschleunigten Korrosionsversuchen, wie Schwitzwasser-, Gaskorrosions-, Salznebel-, Dauertauch- oder Wechseltauchversuchen, Kurzbewitterungsprüfungen, usw. dar.

Ritzstichel nach Sikkens, Modell 463

Der Ritzstichel nach Sikkens, Modell 463, dient zur Anbringung von definierten Verletzungsstellen (Ritzen) auf beschichteten Probeblechen für die Durchführung von Korrosionsschutz-Prüfungen, wie z.B. Sprühnebel-Prüfungen nach DIN EN ISO 9227 mit unseren Korrosionsprüfgeräten, Modelle 606 und 608. Durch dieses Verfahren wird eine Beurteilung ermöglicht, in welchem Maße durch die Korrosionseinwirkung eine Unterwanderung der Beschichtung erfolgt, die zum Haftungsverlust führt. Die Strecke der seitlichen Unterwanderung dient als Maß der Korrosionsschutzwirkung.

SCRATCHMARKER 427

Das Durchritzgerät SCRATCHMARKER 427 besteht aus einem Grundgerät mit einem Ritzwerkzeug aus Hartmetall (Ø 0,5 mm, Spitzenradius 0,25 mm) sowie einer Skalenscheibe zur Einstellung der gewünschten Ritztiefe (max. Ritztiefe ca. 500 μm, Skalenteilung 25 μm) und einem Anschlaglineal. Außerdem gehören die zusätzlich erforderlichen Kalibriermittel für die Tiefeneinstellung zum Lieferumfang des Gerätes. Die kompakte Bauweise des SCRATCHMARKER und das praktische Anschlaglineal ermöglichen ein ermüdungsfreies Arbeiten auch bei hohem Arbeitsanfall.