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Geschichte

Heute

Seit über 100 Jahren ist ERICHSEN ein modernes, innovatives Unternehmen mit einem vielfältigen Angebot an Prüfmaschinen und -geräten für die Industriebereiche Blechverarbeitung, Oberflächenbeschichtung, Korrosionsschutz und Materialprüfung. Mit Blick auf die Zukunft des Unternehmens sagt Dr. Frank Szepan, Geschäftsführer der ERICHSEN-Gruppe: "Wir haben jede Menge Erfahrung und Ideen für innovative Mess- und Prüfgeräte der Zukunft. "

2013

Neben Dr. Frank Szepan rückte Ludger Wahlers in die Geschäftsführung des renommierten Prüfmaschinenherstellers auf. Der national und international erfahrene Vertriebsspezialist verantwortete bereits seit dem 3. Juli 2013 die Resorts Vertrieb und Kundendienst des traditionsreichen Unternehmens. Die Dr. Dieter Murmann Beteiligungsgesellschaft mbH, Kiel, übernahm sämtliche Anteile der ERICHSEN-Gruppe. Sie löste den bisherigen Gesellschafter BPE Unternehmensbeteiligungen G.m.b.H., Hamburg, ab. Das Management von ERICHSEN blieb mit Dr. Frank Szepan, Stefan Schneider und Ludger Wahlers unverändert an Bord.

"Worldwide Code of Legal and Ethical Business Conduct"
der DMB Dr. Dieter Murmann Beteiligungsgesellschaft.

2007

2007 wurde im Rahmen eines Management Buy-out der nächste Generationswechsel des traditionsreichen Familienunternehmens erfolgreich vollzogen. Dr. Frank Szepan, Geschäftsführer, und Stefan Schneider, Technischer Leiter, haben gemeinsam mit der BPE Private Equity 100% der Geschäftsanteile von Björn und Martin Erichsen übernommen. Durch die Kombination mit Managementbeteiligung wurden somit der Fortbestand und die Selbständigkeit des 1910 gegründeten Unternehmens gesichert. Mit Blick auf das 100-jährige Firmenjubiläum sagte Dr. Szepan:„ Wir sind gut gerüstet und mit unserem finanzkräftigen Partner ergeben sich für uns neue Möglichkeiten, im Markt Akzente zu setzen um die Marke ERICHSEN weltweit zu stärken.“ Damit bleiben wir weiterhin Ihr verlässlicher Partner bei Fragen rund um das Thema Messen und Prüfen.

1998

1998 fiel die Entscheidung, Zug- und Druckprüfmaschinen, hydraulische und elektronische Kraft- und Druckmessgeräte sowie auch Kalibriereinrichtungen mit höchster Messgenauigkeit in das Lieferprogramm aufzunehmen - ein Rückgriff auf das bereits früher beherrschte Fachgebiet der mechanischen Materialprüfung.Dabei erhielt man Unterstützung von einigen kompetenten, ehemaligen Mitarbeitern, deren Wissen und Erfahrung, gepaart mit neuesten Erkenntnissen auf dem Gebiet der Hard- und Software, zu einer modernen Produktpalette geführt haben.

1975

1975 trat Björn Erichsen in die Firma ein, nachdem er sein technisches und betriebswirtschaftliches Studium am Polytechnikum München und an der George Washington University in den USA absolviert hatte. Anstelle seines Vaters, der sich 1977 verdient aus der aktiven Geschäftsleitung zurückzog und 1988 verstarb, leitet er nun in dritter Generation die inzwischen weltweit bekannte Firma.Unter seiner Leitung wurde die Gerätepalette, insbesondere durch die Herstellung neuzeitlicher, zerstörungsfrei arbeitender Messgeräte für die Oberflächentechnik, erweitert.

1949

Nach den Wirren der Kriegsjahre und dem Verlust seiner Firma entschloß sich A.M. Erichsen, im Westen Deutschlands neu zu beginnen. Sein bester Partner - sein Sohn: Dr.-Ing. Per F. Erichsen hatte in Hannover Maschinenbau studiert, am Hüttenmännischen Institut der TH Aachen das Diplom erworben und beim Dortmunder Kohle-Forschungsinstitut promoviert. Der Aufbau des Unternehmens war schwer. Ohne Maschinen, ohne Werkzeug, ohne Konstruktionszeichnungen - in einer Werksküche der Sundwiger Eisenhütte! Aber mit Ideen und Zielstrebigkeit ließ man Teile fertigen und montierte selbst. Heute steht ganz in der Nähe, "Am Iserbach" in Hemer, eine moderne Fabrik.

1932

1932 brachte der ideenreiche Nordländer A.M. Erichsen Tiefzieh-Näpfchen-Prüfwerkzeuge heraus. Ohne sie wären Serienproduktionen von Hohlkörpern aus Blech kaum möglich. Manche Neuheit und Verbesserung folgten. A.M. Erichsen, besessen von fortschrittlichem Erfinderdrang, zugleich kaufmännisch hochbegabt, genoß jetzt internationalen Ruf. Was er herausbrachte, fand zufriedene Abnehmer.

1930

1930 wandte die Chemisch-Technische Reichsanstalt die ERICHSEN-Tiefung erfolgreich an, um Elastizität und Haftfestigkeit von Farben und Lacken zu prüfen. Das Ergebnis überzeugte so stark, dass die Methode von der gesamten Lack- und Farbenbranche der Welt übernommen wurde.

1928

1928 erwarb A.M. Erichsen in Teltow bei Berlin seine erste kleine Fabrik. Forschen und Experimentieren führten zu weiteren Erfindungen.

1910

Echter Wikingergeist und Entdeckerfreuden beseelten wohl den Ingenieur A.M. Erichsen aus Porsgrunn/Norwegen sich in Berlin-Reinickendorf selbständig zu machen. Mit seiner ersten Erfindung, der wassergekühlten Kokille, die noch heute in der Metallhalbzeugindustrie das meistverwendete Gießverfahren darstellt, gelang es ihm, die wirtschaftliche Lage des jungen Unternehmens zu festigen. Ebenso bedeutsam war A.M. Erichsens nächste Erfindung - die Tiefungsprobe. Sie war das erste Blechprüfverfahren überhaupt, mit dem der Qualitätsgrad von Blechen und Bändern ermittelt werden konnte. Diese zunächst patentierte Prüfmethode wurde inzwischen im Rahmen der Internationalen Standard Organisation (ISO) von sämtlichen Industrieländern übernommen. Wie man auf der ganzen Welt die Temperatur in Grad Celsius oder Fahrenheit mißt, so ist der Maßstab für die Blechqualität der ERICHSEN-Tiefungswert.